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Sonntag, Dezember 15, 2002
 
Beschlossen und vrkündet:


1) Der Ehefrau des hier Schreibenden wird untersagt die auf dem Küchenschrank links in einer Blechdose befindlichen Weihnachtsgebäckstücke der Sorten "Vanillekipferl" und "Spitzbuben" zu essen.
2) Bei Zuwiderhandlung oder Rückfällingkeit erstreckt sich die Verfügung auch auf die weiteren anzufertigenden Sorten.

Zur Begründung:

Der Angeklagten war bekannt, daß Ihr Ehemann sich seit heute morgen, 9.00 Uhr in der Küche aufhielt um im Schweiße seines Angesichtes Weihnachtsgebäck anzufertigen. Trotzdem betrat sie gegen sechzehn Uhr, nach einem erholsamen Mittagsschlaf die Küche um sich auf Kosten Ihres Ehemannes zu belustigen. Im Folgenden bezeichnete sie die Ergebnisse langer, schweißtreibender Arbeit als "Reisemaultaschen", "zu trocken" und "anders als die von Frau K." und fragte mehrfach "hast du da genug Zucker hineingetan" sowie "bist du sicher daß die so schmecken müssen?", woraufhin sie, nicht ohne sich mit dem Gebäck einzudecken die Küche verließ.
Der Kläger hat beschlossen, daß die Klägerin der Resultate seiner Arbeit nicht würdig ist, weshalb sie vom Verzehr derselben auszuschließen war. Der Kläger hat außerdem beschlossern nächstes Mal mehr Zucker und einen lockereren Teig zu verwenden, sowie insbesondere die mittlere Gebäckdicke zu reduzieren, jedoch seiner Frau daqvon nichts zu erzählen und zu behaupten nichts anders gemacht zu haben.

Soweit das göttliche Wort.

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