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Freitag, Dezember 13, 2002
 
Das Wort zum Sonntag: Innere Logik und ein Mail an Herta


Man darf offensichtlich die Leute anlügen, solange man sich nicht politisch unkorrekt ausdrückt, noch dazu wenn man über einen Gewerkschafter spricht, das jedenfalls ist der Gegenschluss aus dem momentanen SPD-Geschrei. Nicht daß ich Herrn Koch irgendwie verteidigen will. Jedesmal wenn ich den Schmiss auf seiner Backe sehe muss ich an den Spruch denken, der mich durch Jahre der Herrentoilettenbenutzung in der neuen Aula der Uni Tübingen begleitet hat: "Lieber ein Geschwür am After als ein deutscher Burschenschaftler". Dort stand auch "ficken, saufen, Hohenstaufen!" - bei denen ist soweit ich weiss Klaus Kinkel Mitglied, aber sicher bin ich nicht. Für den Herr von der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes, die sich verdi nennt, habe ich auch nicht mehr übrig. Auch wenn - nunmehr aus verschiedenen Quellen gesichert - keine wie auch immer gearteten Sterne an Wohlhabende ausgegeben werden, finde ich seine Polemik und die Namennennung widerlich. Da er ja auch meine Angestellten vertritt, wäre ich dankbar, wenn er mal zur Kenntnis nimmt, daß ich nicht zu der genannten Personengruppe gehöre und leider keine Kohle habe um eine Gehaltserhöhung zu zahlen. Nach dem Arbeitseifer, den der öffentliche Dienst in den letzten drei Monaten bei mir an den Tag gelegt hat, fände ich eine Rückforderung wesentlich angebrachter. Gewählte Volksvertreter sind aber auch nicht besser. Nur mal ein Beispiel: Momentan ist es 14.17 Uhr Freitag mittags und der Schreibtisch von Herta Däubler-Gmelin ist eindeutig nicht besetzt. Da es so auch nicht geht auf meine Kosten und ich finde daß man sich als Bürger einmischen muss habe ich spontan entschlossen, nachzufragen:

(gerade gemailt an: herta.daeubler-gmelin@bundestag.de)

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Sehr geehrte Frau Däubler-Gmelin,

ich habe gerade ihre Website angeschaut und gesehen, daß sie anscheinend
schon Freitagmittags vor halb drei ins Wochenende gehen - der Schreibtisch
jedenfalls ist nicht besetzt. Eigentlich sollte ich nicht überrascht sein.
Das Arbeitsamt setzt zwar mir immer Fristen, geht aber Freitags ab 12 Uhr
auch nie ans Telefon und macht auch sonst nichts außer mir erzählen, daß
der Staat pleite sei und es nächstes Jahr ob mit oder ohne Hartz noch
schlimmer wird.
Ich habe wenigstens Sie immer für jemanden gehalten, der sich mit voller
Kraft für die Bürger einsetzt und war angesichts Ihres leeren Schreibtisches
gerade in der jetzigen Stiuation schon sehr enttäuscht.

Mit freundlichen Grüssen
___________________________

Es ghet doch nix über persönlichen Kontakt zur Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises! Zur Frage ob und welche Antwort kommt können Wetten gerne abgegeben werden!

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