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Donnerstag, Dezember 12, 2002
 
Nicht ok...


...ist unter anderem, daß blogger nicht automatisch abspeichert. Aber laut meinem abschließenden Gespräch im Bewerberkurs wirke ich unter anderem "sehr strukturiert". Vermutlich hat blogger deshalb nicht gezögert, meinen Befehl ein Fenster zu schließen auszuführen, weshalb alles bisher Geschriebene von heute weg war. Aber vieleicht war meine Handlung ja eine freudsche Fehlleistung, gesteuert von dem inneren Bewußtsein, daß das Geschriebene nicht gepostet werden sollte. Wenigstens erspare ich mir so aufwändige (Ich liebe die neue Rechtschreibung!) Maßnahmen zur Abhaltung Minderjähriger von dieser Seite.

Auch heute hatte ich wieder das Gefühl, daß ich mich als Kursteilnehmer selbstständig machen sollte, hilfsweise auch als Musterschüler oder Gelobter. Lober wäre auch drin, ich bin so gut wie sicher, daß der Kursleiterin mein süffisanter Ton nicht aufgefallen ist, als ich betont habe, wie viel mir der Kurs gebracht hat. Der Langzeitarbeitslose war da schon nichtmehr da weil er einen Termin hatte, und deshalb dringend weg musste. Jaja, die Hetze eines vollen Terminkalenders... Nett war heute noch die abschließende Vorstellungsgesprächsimulation mit der Esoterikerin, in der ich den Chef mimen durfte. Mit der Einladung zum Gespräch hatte ich schon schon zu kämpfen, da die Gute von vornherein nur 50% arbeiten wollte und dann auch nur wenn das Btriebsklima ok wäre. Mangels anderer Bewerber entschied ich mich aber doch zum persönlichen Gespräch. Dort teilte mir die Bewerberin umgehend mit, daß sie aufgrund Ihres Anschreibens nicht mit einer Einladung zum Gespräch gerechnet habe. Auch wolle sie betonen, daß sie auch in dringenden Fällen nicht willens und in der Lage sei länger als normal zu arbeiten, da das ihrem Karma schade. Routiniert habe ich auf meinem Zettel "selbstbewußt & entscheidungsfreudig" notiert und das Gespräch dann in eine andere Richtung gelenkt. Im Folgenden haben wir als Führungskräfteteam erfahren daß wir überhaupt niemand brauchen der arbeitet sondern jemanden, der für Entspannung unter der Belegschaft sorgt, wobei eein dreckiges Grinsen des ostdeutschen Ingenieurs, der in seiner Eigenschaft als Fachabteilung anwesend war, umgehend scharf verurteilt wurde. Nach dreissig Minuten mussten wir das Gespräch wegen einer dringenden Yoga-Übung abbrechen. Immerhin: Die Erfahrung, jemanden kennengelernt zu haben, der nach eigener Auskunft von einer Waldorfschule entlassen wurde, weil er zu unautoritär war, werde ich so schnell nicht vergessen. So long und machs gut, auch im Kopfstand!

An dieser Stelle möchte ich auch dem NABU noch mitteilen, daß ich einen Gärtner und Geologen kenne, der heute auf leichten Druck hin bereit war umsonst für diese Organisation zu arbeiten, auch wenn er sich als Projektleiter beworben hatte. Ich hoffe, daß jemand, der als Kind mal dick war und gerade nach einem Job als Projektleiter sucht, nicht auf solche Ideen kommt.




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