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Freitag, Dezember 13, 2002
 
Wer Fragen stellt kriegt auch Antworten:

Meine Antwort auf die Antwort des Abgeordnetenbüros Herta Däubler-Gmelin:
/ZITAT START:

Sehr geehrte Frau Biester,


(see Answers below)


> könnte es vielleicht sein, dass Sie die homepage mit einem Life-Bild
>verwechseln? Oder glauben Sie ernsthaft, dass wir jedes Mal dann, wenn Frau
>Däubler-Gmelin an ihrem Schreibtisch sitzt, dieses auch so auf die Homepage
>bringen?

Ich glaube was ich sehe, und das ist ein leerer Schreibtischstuhl. Sie werden mir beipflichten, daß ein leerer Schreibtischstuhl an einem aufgeräumten Schreibtisch spontan nicht den Eindruck von Arbeit erweckt, ob es live ist oder nicht.


>Ich muss sagen, dass ich Ihre Provokation, gerade auch in bezug auf
>Frau Däubler-Gmelin, die in den letzten vier Jahren ihre freie Zeit an einer
>Hand abzählen konnte, sehr ärgerlich und unangemessen finde.


Ich muss sagen, daß ich mit aufgrund der Arbeit der Regierung der Frau Däubler-Gmelin seit vier Jahren angehört, keinen Job finde. Das finde ich auch unangemessen. Ich betrachte Arbeit nicht als Selbstzweck und vom Ergebnis her bleibt mir wie etwa 4-5 Millionen anderen Arbeitslosen der ehrfürchtige Dank für die aufopferungsvolle Arbeit der letzten vier Jahre momentan im Hals stecken.

Wenn ich das Gefühl hätte, daß in Berlin (oder wenigstens auf dem Arbeitsamt) sich jemand einsetzt, damit sich was ändert wäre das ja schonmal was. Ich weiss nicht ob man das in Berlin mitbekommt, aber dieses Gefühl hat wenigstens wo ich es mitbekomme niemand, die Arbeitgeber die mich nicht einstellen nicht und meine Kollegen an der Arbeitslosenfront auch nicht.
Ich weiss auch nicht ob in Berlin bekannt ist, was die Arbeitämter, als Vertreter der Regierung so von sich geben: Mir wurde gesagt:

a) der Staat ist pleite
b) nächstes Jahr wird es noch schlimmer, mit oder ohne Hartz
c) wenn ich beschweren will soll ich das bei der Regierung tun, was ich hiermit mache.


Mir wurden auch noch, im November, zwei Jobs angeboten, mit Belehrung und Drohung für den Fall daß ich mich nicht bewerbe. Die eine Stelle war schon seit September besetzt, die andere gab es nicht, sie war vom Amt falsch in die Datenbank aufgenommen worden.

Summa Summarum sind das meine Erfahrungen mit der Regierung für die sich Frau Däubler-Gmelin aufopferungsvoll einsetzt - wie sie bemerkt haben werden sind es nicht die besten. Deshalb fühle ich mich in der Sache nicht im Unrecht. Was den leeren Schreibtisch auf Ihrer Website angeht, so mag der anders gemeint sein, Bände spricht er aber trotzdem.

>Trotzdem nichts für ungut,
>mit freundlichen Grüßen
Gleichfalls
/ ZITAT ENDE

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