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Montag, Januar 20, 2003
 
Das erfordert Maßnahmen


Ich beglückwünsche die Tübinger Diakonie zu Ihren aktiven Sekretärinnen:
Als ich vorher mit der Personalabteilung telefonieren wollte, wurde mir kurz und bündig gesagt, daß es keine offenen Stellen gebe, weshalb ich nicht verbunden würde. Nicht etwa auf Anweisung, nein selbstständig wimmelt die Sekretärin alle Suchenden ab: Sie sei im Betriebsrat und müsse es ja wissen, ob es offene Stellen gebe und überhaupt habe ich nicht die richtige Qualifikation für meine Wunscharbeit, da würden sie nur Pfarrer einstellen. Meine zarte Anregung, daß ich solcherlei Details lieber mit einem Personalverantwortlichen besprechen würde, wurde unwirsch mit dem Hinweis abgetan, wenn da was wäre wüßte sie es.

Für den Fall, daß hier mal die Tübinger Diakonie anruft habe ich vorher über dem Telefon neue Richtlinien ausgehängt:

1) Es ist darauf zu achten, daß der Anrufer mindestens zehn mal den Text "bitte legen sie nicht auf, sie werden gleich verbunden" in deutsch und englisch zu hören bekommt, jedesmal gefolgt von einem lauten Piepston.
2) Danach meldet sich die "Abteilung Gebäude- und Grünflächen Management,[Name unverständlich] am Apparat" und weist themenunabhängig auf die eigene Unzuständigkeit hin.
3) Soweit der Wunsch besteht, verbunden zu werden, ist weiter wie in Punkt 1 zu verfahren, ansonsten wird Punkt 4 sofort durchgeführt.
4) Der Anrufer wird wahlweise an den Telefoncomputer von American Express, der Telekom oder der Lufthansa weiterverbunden.

Rache ist süss - muß nur noch einer anrufen.

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