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Freitag, Januar 03, 2003
 
Kettenorganisierer und Dichtungsempfängerinnen

Oh je, bis heute abend muss ich den Text über "Supply Chain Management" fertig haben, damit ich im Bewerbungsverfahren bleibe. Schon seit dem 19. Jannuar kämpfe ich dabei mit gewissen Schwierigkeiten, insbesondere bei der Eingrenzung des Begriffes. Die Materialflut ist gewaltig: Allein auf deutsch befassen sich 49900 Seiten mit dem Thema, davon allein 1090 mit den damit verbundenen Schwierigkeiten.
Immerhin, Themen wie "Drecksau" (90700), "Psychiater" (79400) oder "so ein Herbert (1.400.000) wären noch wesentlich umfanreicher gewesen.

Wenigstens findet sich zum SCM, wie es der Fachmann nennt ja was, während ich andere Sachen trotz meiner gestrigen comouterarchäologischen Suche nichtmehr finde, und damit meine ich nicht diverse Socken und Unterhosen, die auch als verschollen angesehen werden können.
Nein, es handelt sich um mein lyrisches Frühwerk, das ich in jungen Jahren durchaus gewinnbringend einzusetzen wußte, indem ich es mit Widmungen versah und an Frauen verschenkte. Nun könnte ich die Empfängerinnen meiner Dichtung ja fragen, ob ich mir die ausgeteilten Exemplare mal kopieren dürfte, das geht aber leider nicht.
Wie ich gehört habe ist im Ramen eines Kaffeetrinkens eines Tages das Gespräch auf mich gekommen. Dieses Gespräch war offensichtlich der Anlaß, etwas vergleichende Literaturwissenschaft zu betreiben, wobei im Ergebnis herauskam, daß ich - nun ja gewisse Motive und Phrasen mehrfach wiederverwertet hatte (never change a running system ;-)). Das wurde leider von den Rezipientinnen weniger gut aufgenommen als erhofft.
Um es auf den Punkt zu bringen: Man ist sauer.
Die einzige Diskette mit dem Zeug drauf, die ich noch habe, hat einen Bootsektorvirus.
Irgendwie konsequent, oder?

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