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Mittwoch, Mai 21, 2003
 
Eine Kuh

wäre vermutlich groß genug um der Menge Herr zu werden, aber etwas unhandlich. Ein Schaf allein würde es sicher nicht schaffen und wenn man es mit Hühnern versuchen wollte, müsste man die Sache im großen Stil angehen. Ich spreche vom Verwerten der Unmenge an Unkraut, die wir gerade fast allabendlich aus unseren Blumen- und Gemüsebeeten entfernen.

Es ist noch nicht Juni und wir haben schon den zweiten Komposthaufen – im Schwäbischen übrigens „Miste“ genannt – eröffnet. Da wäre so ein Biomasse-Vertilger, der auch noch passablen Dünger produziert und, je nach Art, Milch, Wolle oder Eier, in jedem Fall aber Fleisch liefert, nicht zu verachten. Die Vorstellung, all die widerspenstigen Löwenzähne Ob des im Vergleich zur Miste deutlich erhöhten Pflegeaufwandes haben wir uns aber bisher nicht dafür entscheiden können.

Wenn aber, und da bin ich durchaus Freund der Gentechnik, mal einer eine Kuh erfinden würde, die mit zarten Lippen das Unkraut direkt zwischen meinen Rosen rauszupft und dann noch zielgerichtet da hinscheißt, wo gedüngt werden muss, dann würde ich schwach werden.

Im Gedenken an eine legendäre Kuh meiner Oma würde ich sie Liesel nennen und sicher auch einen finden, der sie täglich melkt, aber vielleicht könnte man sich da ja auch was einfallen lassen. Wird ja sonst auch jeder Scheiß erfunden.

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