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George macht Politik.
[on my ipod]
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Samstag, März 01, 2003
Sichere Prognose Wenn Chris diese Bilder sieht, erzählt er etwaigen Anwesenden garantiert die Geschichte vom HP-Support, in der einer eine Diskette auf dem Kopierer kopiert hat. Immerhin - bis er mal irgendwas so oft erzählt hat wie meine Oma, muss er noch lange üben. Way to go! Freitag, Februar 28, 2003
heute Frisörman Scharfe Scheren flinke Messer lang ist gut doch kurz ist besser Ohren frei und hinten rund je nach Mode auch noch bunt Angstvoll laß ich sie gewähren kann mich effektiv nicht wehren hoff das Beste für meine Ohren seh mich schon häßlich und kahlgeschoren Danke glücklich ob des Resultates: Immerhin - Ohren und Haarstoppel hat es. Ehrlich wahr, Nichts hass ich mehr Als den Gang zu meinem Frisör Er ist da! Ich glaub es nicht, er ist da! Es ist nicht zu fassen, daß es Fedex geschafft hat, den Akku für Woz allen Ernstes innerhalb von fünf Sunden vom Franfurter Flughafen hier auf den Bauernhof zu bringen. Insgesamt hat mich die Reparatur jetzt knapp 160€ und schwitzige Hände beim Tastatureinbau gekostet. Deshalb möchte ich hier nochmal ein lautes Pfui! an Herrn Faulhaber (der Name ist offensichtlich Programm) von Gravis Stuttgart, Apple Deutschland und die Reparaturflatrate loswerden. Nachdem der Originalbeitrag zu diesem Thema vom 7.12.2002 auf wundersame Weise verschwunden ist, möchte ich nochmal kurz umreißen was damals los war und poste hier nochmal den Text des Beitrags, denn ich auf meiner Platte doch noch aufgetrieben habe: "[1/7/2003 4:10:27 PM | Ulrich Bubeck] ...und schon das erste Schneeopfer: leider muss ich die Keynote von Steve Jobs auf der Macworld in San Francisco alleine anschauen, weil Chris und Judith, bzw. ihre Sommerreifen vor dem Schnee kapituliert haben. Ich bin ja mal gespannt, was Jobs zu verkünden hat. Ich wäre fast selbst Mac-User geworden, abgehalten haben mich von diesem kühnen Vorhaben indes die Apple Care Hotline und die Firma Gravis in Stuttgart. Bei Apple Care hatte ich angerufen, weil das Diskettenlaufwerk meiner Chefin nicht richtig funktionierte. Darauf hin haben mir die Jungs erklärt, daß Diskettenlaufwerke (wörtliches Zitat) "yesterday´s technology" wären, weshalb sie "sometimes breakdowns" hätten. Sonstige Ideen hatten sie nicht und wollten auch nicht meiner Chefin anrufen und es ihr selbst erklären. Die Jungs von der Firma Gravis sind auch schlaue Bürschchen. Sie haben mir für einen Reparaturkostenvoranschlag 59 Euro abgeknöpft, was ja grundsätzlich ok ist. In dem Kostenvoranschlag stand aber nur drin, daß es bei Apple eine Reparaturkostenpauschale (O-Ton: "Reparaturflatrate") von 500 Euro gäbe, weshalb die Reparaturkosten 500 Euro betrügen. Erst ein Hinweis auf die Prozeßkostenflatrate meines Anwalts und die Bußgeldflatrate der Staatsanwaltschaft führte dazu, daß man auf die Kosten für den Kostenvoranschlag "kulanterweise" verzichtete. Möglicherweise sind Macs ja "nice to challenged people" . Bei mir haben sie sich als nicht besonders gut für den Blutdruck erwiesen. Besonders abschreckend finde ich auch die Jungs und Mädels die uns allen den Wechsel zu Apple schmackhaft machen sollen. Nehmen wir etwa Janie Porche, die es mittlerweile immerhin auf 568 Google Resultate bringt: 1) Ihr Vater ist zu blöd, seine Digitalkamera zu bedienen. 2) Das Familienglück in dieser Familie ist dadurch bedroht, obwohl die Kinder (-> Jamie Porche) erwachsen sind (!). 3) Anstatt dafür zu sorgen daß der Pappa auch in Zukunft Bilder runterladen kann, schließt sie das Ding an Ihren Computer an. Resultat: Wenn die kleine Jamie wieder weg ist sitzt Pappa auf dem Trockenen. Man könnte auf die Idee kommen, daß die Kernaussage dieser Werbung ist, daß dumme Blonde aus soziopathischen Familienverhältnissen Apple Computer kaufen und dadurch sogar Geek-Pinup werden können, aber soweit will ich garnicht gehen und lasse es mit einem satten "seltsam seltsam" bewenden. Um gerecht zu sein muß man nach solcherlei Kritik sowieso immer wieder auf bleibende Wahrheiten verweisen, die unter anderem hier zu finden sind." Elefanten und dicke Schwaben vergessen nie! Merkt Euch das bei Apple! Donnerstag, Februar 27, 2003
the eagle has landed, und hat die erste Begegnung mit der deutschen (Zoll-)verwaltung offensichtlich gut überstanden: Package status/FRANKFURT DE 02/28/2003 05:55 Package status/FRANKFURT DE 02/28/2003 01:04 Released for Delivery Package status/FRANKFURT DE 02/28/2003 00:59 Package available for clearance Nur schade, dass Fedex nicht Samstags liefert... Auch eine Amerikareise: Der neue Akku für Woz Wallstreet kurvt gerade in den Staaten rum: Left FedEx Sort Facility/INDIANAPOLIS IN 02/27/2003 05:22 had to go after crashing Al Unser´s race car Left FedEx Sort Facility/MEMPHIS TN 02/27/2003 00:46 Country music sucks! Held at Sort Facility/MEMPHIS TN 02/26/2003 16:18 sang some country tunes and played banjo Held at Sort Facility/MEMPHIS TN 02/26/2003 15:35 discussed Peace with Mr. Gore Arrived at Sort Facility/MEMPHIS TN 02/26/2003 13:50 got the music at Graceland Left FedEx Ramp/PHOENIX AZ 02/26/2003 07:14 heard that Woz is a bit younger... Package status/PHOENIX AZ 02/25/2003 23:22 Package in FedEx location: 70+ party tonight! Arrived at FedEx Ramp/PHOENIX AZ 02/25/2003 19:58 lots of chicks >70 around here! Left FedEx Origin Location/TEMPE AZ 02/25/2003 19:42 because no alcohol was allowed there Picked up by FedEx/TEMPE AZ 02/25/2003 15:32 let´s go and get the groove in Germany! Von Arizona über Tennesee nach Indiana ist ja schon eine ganz schöne Fahrt. Ich hoffe nur, daß der weitere Weg nicht über Texas (Hinrichtungsgefahr) oder Guantanamo Bay (Knast ohne Prozess) führt, und ich das gute Stück bald in Händen halte, damit Woz endlich auch mobil seinen Dienst tuen kann. Ich persönlich hätte ja von Phoenix aus wenigstens noch Las Vegas mitgenommen... Kontrastprogramm Als ich gestern zum Schwimmen gefahren bin, musste ich auf dem Weg vom Haus zur Straße anhalten, weil eine Herde Rehe den Weg überquerte. Es war fast unwirklich, außer dem Motor war nichts zu hören, als aus der Schwärze außerhalb der Scheinwerferkegel zwei Böcke und sechs Ricken (so heißen sie, die Damen, oder?) auftauchten, und auf der anderen Seite wieder ins Dunkel verschwanden. Als ich später heimkam, waren sie noch ganz in der Nähe, in einer Mulde im großen Feld links von der Straße blitzten ihre Augen im Fernlicht auf. Wenn ich die Rehe sehe, auch die Eulen, die oben in der Scheune wohnen, und den Milan, der öfter über dem Hof kreist, oder die Sonne morgends langsam über Gomaringen aufgeht, dann habe ich immer das Gefühl, daß es noch Sachen gibt, die in Ordnung sind. Wenigstens bis ich die Nachrichten einschalte. Mittwoch, Februar 26, 2003
Mein Zahnarzt und Herr Bush Völlig überraschend und unerwartet hat mein Zahnarzt, nachdem er mir das Röntgen meines Kiefers aufgeschwatzt hat, natürlich ein, wie er mehrfach sagte, "kleines Loch im Backenzahn" gefunden. So durfte ich heute nochmal erscheinen, um mir erklären zu lassen, daß er eine Kunststofffüllung empfiehlt, an der ich 50¤ selber zahlen muss, da die Materialkosten nicht von der Krankenkasse übernommen würden. Die Behandlung wäre dafür erfreulich kurz und die Füllung haltbarer. Bevor er sich dann seinem Bohrer gewidmet hat, folgte ein Lamennto über die Einkommenssituation von Zahnärzten, die mich fast zu einer spontanen Kleingeldspende getrieben hätte. Von Sorgen über den Allgemeinzustand und die Handlungsfähigkeit einer so gebeutelten Person will ich garnicht sprechen, ich habe auch nicht nachgefragt, da es sich bei Leuten mit Bohrern in der Hand nicht anbietet, dumme Fragen zu stellen. So hätte ich durchaus die Praxis kampfbereit für die Sache der Zahnärzte verlassen, wenn der Gute mir nicht dauernd mit seiner zweieinhalbtausend Euro teuren neuen Uhr vor der Nase rumgewedelt hätte und mir nach einer Viertelstunde nicht eine Rechnung überreicht hätte, auf der ganze sechs Euro Materialkosten, aber 180 Euro für die Kasse und 44 Euro für mich an Arbeitslohn für ihn aufgefürt waren. Das "kleine Loch" war übrigends auf der Rechnung als "besonders tiefe Kavität" aufgeführt. Es hat mich das gleiche Gefühl beschlichen, das mich immer beschleicht, wenn ich Herrn Bush im Fernsehen sehe: Nämlich, daß es sich nicht anbietet, so zu tun als sei man moralisch im Recht, wenn soieso offensichtlich und für jeden erkennbar ist, daß das nur vorgeschoben ist. Ärgerlich ist nur, daß man troty guter Argumente gegen einen Angeber mit Bohrer und einen Angeber mit einer überlegenen Armee nicht viel machen kann. Außerdem, wer ist schon scharf darauf Karies oder Saddam Hussein weiter an der Backe zu haben. Im einen Fall stinkt auf Dauer der Mund, im anderen Fall die eigene Moral. Da bleibt nur die Hoffnung, daß es irgendwann einen moralischen amerikanischen Präsidenten und einen ehrlichen Zahnarzt gibt. Höre ich da jemand lachen? Dienstag, Februar 25, 2003
Nach anfänglichen... Zählproblemen habe ich eine Zehnfingersystemlernsoftware gefunden, die auf Windows und MacOS gleichermaßen läuft und auch schon mit üben angefangen: das ölfass lass das fass jakass! kritische Operationen Damit alle meine Rechner und das weltweite Netz zusammenarbeiten muss ich diese Woche noch: - Rausfinden, weshalb Pinguin Kramer momentan keine IP-Adressen rausrückt - Pinguin George endlich als Datei- und Druckservierer fuer Fenster-Berta und Woz Wallstreet einrichten - Woz braucht auch noch eine neue Batterie und eine USB-Karte, und wenn ich Geld habe bekommt er auch noch einen Feuerdraht, damit Apfelfreund ipod nichtmehr zu Berta zum aufladen muss. - Wenn Kramer dann auch noch drahtlos serviert, könnte Woz auch noch eine Lufthafenkarte vertragen. Und dann kann ich entscheiden, ob ich noch Geld für einen Englischkurs habe. Montag, Februar 24, 2003
Frauen faszinieren mich [3] Die Verkäuferin im lokalen Sportfachgeschäft auf die Frage, was denn an dem Frauenski besser ist, der 100¤ teurer ist als der Herrenski der gleichen Modelllinie: "Also als Erstes hat der Hersteller da die Bindung und den Ski farblich aufeinander abgestimmt. Und dann bekommen Sie natürlich auch die passenden Skistiefel dazu." kaum hat man einen Job, wollen einen alle anderen auch. Selbst meine Freunde vom Arbeitsamt haben sich noch einen Job aus den Rippen geschnitten. Witzigerweise wäre die Stelle bei meiner ehemaligen Fakultät, wo sich - ich hätte es nicht vermutet - wenig geändert hat. Man bietet viel Ehre und wenig Geld. Es war mir ein äußerstes Vergnügen einem Professor, der mich mal als Hiwi abgelehnt hat, abzutelefonieren. Trost für die Armen: Wie wir Experten wissen, kann man ein paar Windows-Server auch als Laie locker selber administrieren, bis man jemand neues hat. So dringend kanns also garnicht sein mit der Suche. Husch, daß mir keiner das hohe Roß erschreckt, auf dem ich sitze! Nur noch fünf Minuten, dann verspreche ich zum Zwecke der Demut und Mäßigung kurz an mein Gehalt zu denken! Unwichtige Fragen und ihre Antworten Dreieinhalb Tage ohne Internet und Fernseher haben unglaublicherweise kein wesentliches Informationsdefizit hinterlassen. Man ahnt immernoch, daß die USA den Irak zu erobern gedenken, außer dem Spiegel weiß aber niemand sicher, was Sache ist. Die amerikanische Computerszene rätselt derweil, warum Blogger von Google gekauft worden ist, eine Frage, die in etwa den Wichtigkeitsgehalt sprichwörtlicher chinesischer Reissäcke hat, und das sage ich obwohl ich Blogger benutze. Die wichtigen Fragen stellt keiner: So kann Google nicht beantworten, weshalb ich hier am Schreibtisch sitzen muss. Auch ein weiterer Versuch, wirklich Lebenswichtiges per Suchmaschine zu ergründen, führt zu keinem Ergebnis. Auch mal nett, nichts gehört, aber das Wesentliche gewußt zu haben. Sonntag, Februar 23, 2003
Liebe Bleichgesichter,
wer diese Woche nicht in den Bergen war, hat was versäumt. Das sage ich mit heilen Knochen, schmerzenden Oberschenkeln, verbranntem Gesicht und immernoch qualmenden Skistiefeln. |