AllButMe.com

Samstag, Mai 31, 2003
 
Toll

Den ganzen Tag im Garten geschuftet und gepflanzt und jetzt das:


Es stürmt, regnet und hagelt.

Nachher muss ich erstmal schauen, was vom Tage übriggeblieben ist...


 
Working on analog devices:



Tomaten


Kohlrabi


Nachher sind die Stangenbohnen dran!


Donnerstag, Mai 29, 2003
 
I would

if I only could - aber blogger war den ganzen Tag down...
Ich hoffe nur, die sind bald fertig mit ihrer Softwareumstellung.


Mittwoch, Mai 28, 2003
 
Freude am Beruf


kommt auf, wenn man mitten in der Nacht Bilder schießt, im Zug bearbeitet und retuschiert, kaum schläft um Morgens ins Büro zu stürzen, weil die Bilder so aktuell sind und dringend so schnell wie möglich online sollen, und dann tut das CMS-System nicht. Die Agentur hat was geändert und dabei versehentlich dafür gesorgt, daß man keine Bilder mehr hochladen kann. Keiner weiß wie man den Fehler beheben kann und morgen ist Feiertag, da kann nichts versprochen werden. Die Agentur kann mich kreuzweise.


Dienstag, Mai 27, 2003
 
Um den Job geredet

hat sich vermutlich gestern Herr Vogel von der CDU, als er, laut der Südwestpresse, gesagt hat, Frau Simonis wechsle ihre Minister öfter als ihre Strumpfhosen. Das war schon etwas zu tief gezielt. Weiterhin wirft so ein Zitat auch die Frage auf, was denn so im Bundesrat abgeht? Und dann noch überparteilich? Also ich kenne mich mit der Unterwäschepolitik meiner Kollegen nicht aus...
Aber vieleicht bin ich deshalb auch nicht Ministerpräsident.


Sonntag, Mai 25, 2003
 
Vielen Dank Blogger!


drei Tage konnte ich nix posten, weil mein Template weg war. Es ist immer noch weg, weshalb ich jetzt alle customizations wieder von Hand einbauen darf. Da lacht das Herz!


Donnerstag, Mai 22, 2003
 
Puhh

Also, ein Powerbook braucht keine Treiber für Digitalkameras weil OSX so modern ist. Weshalb dann aber iphoto Bilder im Raw-Format die auf der Kamera sind einfach ignoriert, weil es sie offensichtlich nicht öffnen kann, wenn es sie nur auf die Festplatte speichern müßte, damit man sie mit dem (beiliegenden!) Konverter öffnen kann, verstehe ich nicht.

Etwa so komliziert, wie der letzte Satz war es, an die Bilder ranzukommen.
Ich musste sie - Schande! - mit einer Windowskiste runterziehen, auf CD brennen, von der CD auf die Festplatte kopieren und dann konnte ich sie bearbeiten.
Was da wohl der Vater von Janie Porche gesagt hätte?

Zwar lieb´ ich meinen Mac, zum Affen würde ich mich aber nicht dafür machen.


Mittwoch, Mai 21, 2003
 
Eine Kuh

wäre vermutlich groß genug um der Menge Herr zu werden, aber etwas unhandlich. Ein Schaf allein würde es sicher nicht schaffen und wenn man es mit Hühnern versuchen wollte, müsste man die Sache im großen Stil angehen. Ich spreche vom Verwerten der Unmenge an Unkraut, die wir gerade fast allabendlich aus unseren Blumen- und Gemüsebeeten entfernen.

Es ist noch nicht Juni und wir haben schon den zweiten Komposthaufen – im Schwäbischen übrigens „Miste“ genannt – eröffnet. Da wäre so ein Biomasse-Vertilger, der auch noch passablen Dünger produziert und, je nach Art, Milch, Wolle oder Eier, in jedem Fall aber Fleisch liefert, nicht zu verachten. Die Vorstellung, all die widerspenstigen Löwenzähne Ob des im Vergleich zur Miste deutlich erhöhten Pflegeaufwandes haben wir uns aber bisher nicht dafür entscheiden können.

Wenn aber, und da bin ich durchaus Freund der Gentechnik, mal einer eine Kuh erfinden würde, die mit zarten Lippen das Unkraut direkt zwischen meinen Rosen rauszupft und dann noch zielgerichtet da hinscheißt, wo gedüngt werden muss, dann würde ich schwach werden.

Im Gedenken an eine legendäre Kuh meiner Oma würde ich sie Liesel nennen und sicher auch einen finden, der sie täglich melkt, aber vielleicht könnte man sich da ja auch was einfallen lassen. Wird ja sonst auch jeder Scheiß erfunden.


 
Stolz auf Hitler


ist immerhin CBS-Boss Moonves, wie man diesem Artikel bei Spiegel-Online entnehmen kann, gemeint hat er natürlich nur die hauseigene Serie über die Jugendjahre des Führers. Anscheinend ist er der Einzige, der der Serie etwas Positives abgewinnen kann. Alle anderen beschweren sich, weil der Hitler im Film nicht ihrem Bild von Hitler entspricht. Dem einen ist er zu meschlich, dem anderen zu oberflächlich, und wir Deutschen (vertreten durch den Spiegel), halten die ganze Serie für zu ungründlich recherchiert und umgesetzt (erfundene Inhalte, Schreibfehler in Ortsnamen) und schon deshalb für schlecht, aber auch weil wir mal wieder undifferenziert schlecht wegkommen.

Vermutlich schaut die Serie in den USA keiner an, weil sich dort sowieso jeder mit Hitler auskennt. Jedenfalls quatscht einen jeder damit voll. Wir wetten vor unseren Amerikatrips immer wie lange es dauert, bis wir auf das Thema Hitler angesprochen werden - beim letzten Mal waren es dreieinhalb Stunden (Pensionswirt, wußte das Hitler tot ist, hätte es als Deutscher damals besser gemacht).

Wir sind Hitlerkennern schon in den entlegensten Gegenden begnet, so etwa in einem Hochtal in Wyoming (Wildhüter, wußte nicht daß Hitler tot ist, fragte nach Parteimitgliedschaft), in den Rocky Mountains (Burgerverkäuferin, wußte nichts über Hitlers Verbleib, fragte ob wir Parteimitglieder sind), oder in Californien (Typ am Strand, hält Hitler für einen "bad guy with really bad vibrations").
Weiterbildungsbedarf kann ich bei sovielen Experten nicht erkennen. Auch der Film über "jungen Saddam" von dem ein Kritiker gemeint hat, der komme vermutlich auch noch, ist nicht nötig. Alles böse Buben, längst bekannt. Und wenns nur um die Jugend der bösen Buben geht, kommen die amerikanischen Helden nicht vor.

Amerika will Sieger sehen.




Dienstag, Mai 20, 2003
 
Es atmet,

das behauptet jedenfalls Chris vom G4-Powerbook, und zwar nicht nur, weil er, wie vermutlich jeder Mac-Besitzer [heimlich] davon überzeugt ist, dass sein Computer lebt, sondern weil am Powerbook, wenn es schläft, ein bläuliches Licht im Rhytmus ruhigen Schlafatmens pulsiert.
Mir wäre es lieber, es würde nicht so hell schnaufen. Als wir das Powerbook nach einem gemütlichen Surf- /und DVD-Abend (leider mit nicht immer nachvollziehbaren Filminhalten) unters Bett gestellt und das Licht ausgemacht hatten, wurde der Raum von einem gespenstischen, pulsierenden Leuchten erfüllt, fast ein Glühen unter dem Bett. Wir hatten bereits Geister (Ton fehlt), den Viehtranstransporter (kommt Mittwochs und leuchtet nicht unter dem Bett, sowie Feuer (zu kalt), Hagelschlag (war schon Mittags) und Wetterleuchten (wir sind nicht in der Nähe des Polarkreises) per Differenzialdiagnose ausgeschlossen, bis uns dann einfiel, daß das Powerbook der Grund der Erscheinung sein könnte.

Solange es atmet, muss es jetzt woanders schlafen.


 
Erdkunde sechs. Setzen.

Es ist nicht gut Filme anzuschauen, deren Schauplätze man zu gut kennt. Gestern haben wir gemütlich „Vaya con dios“ angeschaut, bis die Mönche von in Stuttgart in den Zug nach Italien gestiegen sind und dann in Karlsruhe rauskamen.
Zuerst dachten wir, der Gag wäre, dass die Jungs aus Dummheit in den falschen Zug gestiegen wären, aber nur bis der eine Bruder mit dem Schaffner ins Gespräch gekommen ist. Anscheinend hätten sie vergessen umzusteigen, weil sie geschlafen hätten hat der Mönch dem Schaffner erklärt.
Der Zug von Stuttgart nach Karlsruhe hält in Bruchsal, wo es außer einem Knast nix gibt, und manchmal in Pforzheim, wo es außer ein paar bankrotten Schmuckfirmen auch nicht viel gibt, jedenfalls in beiden Fällen keine Verbindung nach Italien.

Das wäre auch unnötig, da von Stuttgart direkt Züge nach Italien fahren, zum Beispiel der Cisalpino, den ich öfter aus der S-Bahn sehe. Karlsruhe befindet sich nördlich von Stuttgart, wogegen sich Italien südlich von Stuttgart befindet, weshalb eine Verbindung nach Italien über Karlsruhe höchstens für Badener in Frage kommt, und auch nur aus lokalpatriotischen Gründen.

Dass die ganzen Stuttgarter in dem Film mit eindeutig ostdeutschen Zungenschlag reden, hätte ich ja noch verschmerzt, aber ab der Szene auf dem Karlsruher Hauptbahnhof hatte ich das Gefühl, der Film verarscht mich irgendwie.


Montag, Mai 19, 2003
 
Kirchenlieder


Seit zwei Tagen überlege ich, an was mich das Grönemeyer-Konzert erinnert hat, und es sind Kirchenlieder.
Auf den CDs ist mir der hymnische Charakter vieler Lieder gar nicht aufgefallen. Aber wenn Herbert auf der Bühne steht, mit ausgebreiteten Armen, gütig den Fans zunickend, und das Publikum stimmt als Chor in den Refrain ein, dann hat das was von Gottesdienst, Prozession, Messe. Und dass irgendeiner um uns rum eine Tüte geraucht hat, hat zur versöhnlichen, mystischen, ekstatischen Stimmung durchaus beigetragen.
Der Herr leitet seine Schäfchen zum Lobpreis an, und das für nur dreißig Euro. Das Seelenheil ist günstig zu haben dieser Tage...


Samstag, Mai 17, 2003
 
Professionelle Musiker


erkennt man daran, dass sie live besser sind als auf CD. In diesem Sinne war das Konzert von Herrn Grönemeyer, auf dem ich gestern war, eine Offenbarung. Bewundernswert auch, dass er es schafft nach zwanzig Jahren immer noch Songs zu schreiben, die genauso ins Ohr gehen, wie seine ersten großen Hits.
Meine Generellen Vorbehalte gegen große Live-Konzerte haben sich indes mal wieder bestätigt:
Wenn 30.000 Karlsruher mit einer Stimme ?Bochum, ich komm aus dir? grölen, und das vermutlich nicht mal daran liegt, dass es sich bei den Singenden um Badener handelt, dann deucht mich das seltsam.
Ich könnte mir auch nicht vorstellen, ein Lied zu schreiben, über meine Gefühle anlässlich des Krebstodes meiner Frau, und es dann zu ertragen, dass das Publikum pietätlos mitsingt. Ich käme mir auch unanständig vor, wenn ich da mitsänge.

Vielleicht habe ich zuwenig getrunken, vielleicht brauche ich für ein paar Minuten Glück auch keinen Zeremonienmeister und keinen Platz in der Menge.

Zum Zuhören jedenfalls war?s das Geld wert, und interessante Leute zu beobachten gab es auch ? ein rundum netter Abend.


Freitag, Mai 16, 2003
 
Nachdrückliche Pflichterfüllung – wöchentlich.

Freitagmittags wünschen wir
- pünktlich übrigens um vier -
den Kollegen vehement
und laut ein „Schönes Wochenend!“



 
Das Sitemeter


hat die 5000-Visits-Marke hinter sich gelassen - Zeit, mal wieder Danke! zu sagen.

{Rührung}
sniff!!
{/Rührung}


 
Gerade in der Zeitung gelesen:


Ein neuer Sport etabliert sich: Rope Skipping. Eine Showvorführung dazu gibt es am Sonntag in der Weltstadt Dettingen/Erms.
Übrigens: "Rope Skipping" heißt auf deutsch Seilspringen und macht anscheinend much fun. Spontan erinnere ich mich da an Running, Soccer, Chess, Gymnastics oder rubber hopping, which can bring me my Vergangenheit, äh Past zurück, without making me altmodisch.
So let´s do it!


Donnerstag, Mai 15, 2003
 
Die baufälligste Ecke Deutschlands


sind die Bahnhöfe - vom Zug aus gesehen. Überall Schienen ins Nirgendwo, zwischen denen Gras wächst, an denen verfallene Schuppen und Lager stehen, ausgehöhlte Firmen, Ruinen von Verladestationen. Auf Abstellgleisen ein paar verrostete Wagenreste und ausgemusterte Schienenbusse.

Man fährt vorbei an den geschlossenen Bahnhöfen, den von den Wänden blätternden Ortsnamen, eingeworfenen Fenstern, zerrissenen Plakaten, die für Konzertveranstaltungen werben.

Einst wurde das alles mit Hoffnung gebaut, mit Feiern eingeweiht, auf den Gleisen Dampflokomotiven, Wägen an deren Fenstern festlich gekleidete Fahrgäste winken, auf den Bahnsteigen staunende Kinder.

Wer hat die Güterwagen stehen lassen, die auf den toten Rangierbahnhöfen stehen, und verrostete Weichenstellseile verdecken?


 
Zum Glück


habe ich meine letzte Zigarette nicht in einen Acrylwürfel montiert und in meinem Büro ausgestellt, sonst hätte ich wie Danny De Vito in "Rosenkrieg" heute schon den Würfel geknackt, so sehr habe ich mich heute schon aufgeregt. Stattdessen habe ich mit einem guten Freund in der Stadt zu Mittag gegessen und siehe da: auch das wirkt abregend, besonders wenn man zum Dampfablassen noch den Kellner anpfeifen kann, weil er den Salat vergessen hat. Und gesünder ist es allemal.


Mittwoch, Mai 14, 2003
 
Auch typisch deutsch:


strohblonde, laute Mädels mit Zahnlücken, Sommersprossen und Rucksäcken.


Dienstag, Mai 13, 2003
 
Edeltraud und der Treibhauseffekt

"Kräht der Hahn laut auf dem Mist, ändert sichs Wetter, oder es bleibt wie es ist."
Bauernregel.


Das Wetter, wie auch die guten alten Zeiten, sind Themen, über die es sich trefflich unterhalten lässt. Insofern müssten die Leute froh sein, dass sie alt werden und es den Treibhauseffekt gibt. Die Existenz und Ausprägung des letzteren wird wohl noch von ein paar Wissenschaftlern diskutiert.
Das kann aber nur daran liegen, dass alle, die leichtfertig Zweifel an der Existenz dieses Phänomens anmelden, Edeltraud nicht kennen.

Edeltraud hat heute im Bähnle nach Herrenberg Jörg getroffen, einen ihrer Neffen, den sie schon länger nicht gesehen hat. Nach kurzem Vorgeplänkel begann die Suche nach einem Gesprächsthema, dass bis Herrenberg tragen würde.
Gesprächsthemen entwickeln sich meist nicht aus freier Ideenfindung, sie entstehen aus Gehörtem, das durch äußere Anlässe besonders aktuell wird.

Leider war wohl diese Woche noch nicht besonders viel passiert, besonders nicht in Edeltrauds und Jörgs Verwandtschaft, weshalb schon in Entringen erneut dringender Themenbedarf deutlich wurde.

Zum Glück für das Gespräch ist Edeltrauds Blick spontan auf die draußen am Zugfenster vorbeiziehende Welt gefallen, und schon war klar, um was es gehen würde. Ich sage nur: Es hat geschüttet heute Morgen, und der Wetteronkel im Fernsehen hat dieser Tage von einer Windhose in Reutlingen berichtet.

Nachvollziehbar, das man so was heute erlebt, wie Edeltraud meint, und sie meint damit Windhosen in Reutlingen und den morgendlichen Regen. Denn das Wetter, so Edeltraud hat sich geändert, seit sie ein Kind ist.
Während Tübingen bis in die Siebziger anscheinend das Wetterparadies der Welt war, hat sich das in den letzten zwanzig Jahren erledigt. Klar gab es Unwetter, erinnert sich Edeltraud, aber die Blitze hätten nie die Häuser getroffen früher, oder jedenfalls nicht so oft. Aber heutzutage bräuchte man einen Blitzableiter, sogar sie und ihr Ehemann Horst hätten sich einen im Haus einbauen lassen, für ein paar tausend Euro, und nur wegen diesem Treibhaus-Effekt.

Als nächstes planen Edeltraud und ihr Mann Horst den Einbau einer Klimaanlage. Denn, so Edeltraud, so warm wie heutzutage war es früher nie. Selten hat es über achtundzwanzig Grad gehabt, und sie kann sich an mehrere Anlässe erinnern, bei denen Feste im Freien durch überraschend einsetzende Sommerregen jäh unterbrochen worden sind. Heute dagegen: heiß, über dreißig Grad und das schon Mitte Mai!

Jörg hat nachdenklich mit dem Kopf gewackelt und zum Fenster rausgeschaut, und hat gemeint, dass es letztes Jahr ja den ganzen Sommer geregnet habe.
"Genau", hat Edeltraud gesagt und ob der Bestätigung ihrer Thesen mehrfach genickt, "das ist doch nicht normal!"

Sie könne da nur Rudi Carrell beipflichten und frage sich auch, wann es mal wieder richtig Sommer werde. Früher, als sie ein Kind war, da sei man von März bis Oktober draußen gewesen, an der frischen Luft, etwas was der Jugend von heute fehle.

Sie könne sich gar nicht entsinnen, lange Hosen oder Socken besessen zu haben, so warm und sonnig seien die Sommer gewesen. Heutzutage dagegen müssten die Kinder die ganze Zeit zuhause vor dem Fernseher sitzen, weil es draußen an einer Tour regne.

Wen wundert es da, dass aus der Jugend von heute nichts wird, meint Edeltraud, und alles wegen dem Treibhauseffekt, "da kann ich nur den Kopf schütteln, wenn jemand da nicht völlig überzeugt ist."

Sprachs, nahm ihren Schirm, verabschiedete Jörg mit fatalistischem Blick und marschierte hinaus ins Treibhaus, in den Frühlingsregen.


Montag, Mai 12, 2003
 
up and running


Mein WLAN läuft - endlich kann ich mein neues Powerbook in seinen natürlichen Lebensräumen verwenden - im Bett (keine Lüftungsschlitze auf der Unterseite), im Wohnzimmer (passt sich harmonisch ins Design ein), im WC (womit Apple mal wieder schneller war als Microsoft), und natürlich auf der Terasse (traumhaft helles Display). Bei der Arbeit dauerts noch ein wenig - (Admin hat Angst vor Apple?)
Schön auch, daß ich meine XP-Kiste zum Fileserver degradiern und den Monitor wegräumen können habe. Seit ich OS X habe kann ich den Windows Desktop nichtmehr sehen, und das, ohne daß ich ein Applemaniac wäre - aber vieleicht werde ich es noch, wenns so weiter geht, wer weiss.


Donnerstag, Mai 08, 2003
 
Zahlen und Fakten

Arbeitslose: 4.46 Mio = 10,8%, das heißt jeder zehnte hat keine Arbeit.
650000 weitere Jobs sind in akuter Gefahr.
Ein neuer Pleitenrekord droht. 40000 Unternehmen stehen vor dem Aus.

Seltsam Seltsam, keiner regt sich auf, keiner demonstriert. Bei der nächsten Wahl wählen sicher wieder alle das Gleiche. Kopfschüttlend zuschauen, wie das Schiff untergeht, und keiner beschwert sich, keiner stellt den Kapitän in Frage, außer die die selbst seine zögerlichen Rettungsmaßnahmen in Frage stellen, das gibt es nur in Deutschland.

Hätten wir Stil, würde wenigstens einer die Kapelle anweisen, einen Choral zu spielen.



Mittwoch, Mai 07, 2003
 
Es hat sich gelohnt


richtig aufs Land zu ziehen: Nachbars Kinder streiten sich darum, wer unseren Rasen mähen darf, und ihre Mutter hat ihnen verboten, Geld dafür zu nehmen.


 
Jetzt ist gut.


Der Fahrer der S-Bahn hat heute in Herrenberg gewartet, bis die Ammertelbahn da war, alle Leute die Unterführung passiert hatten und vor den Türen standen. Die Türen hat er aber listigerweise arretiert, dann noch zwei Minuten gewartet und ist dann vor versammelter Menge losgefahen. Seine Verbündeten im Bahnhof hatten in alter Beamtenmanier keine Ahnung, waren nicht zuständig und haben sich gegen Angriffe verwahrt. Auf die Idee, sich mal zu entschuldigen, eventuell ein Versöhnungsangebot in Form von Gutscheinen rauszurücken oder zumindest Besserung zu geloben, kommt keiner.
Seither frage ich mich, weshalb man in Deutschland mit der Masche durchkommt. Wenn ich nachher im Zug eine Scheibe eintrete oder einen Sitz aufschlitze bin ich mir sicher daß der Schaffner eingreift, ohne vorher im Rahmen einer aufwendigen Zuständigkeitsprüfung festzustellen, ob er dazu verpflichtet ist. Ich hätte auch noch nie gehört, daß sich Bahner geweigert hätten aufgrund von Zuständigkeitskonflikten Geld von mir zu nehmen. Als mir einmal ganze fünf Euro zuwenig abverlangt worden sind ist die Zuwenigverlangende mir sogar, obwohl ich schon auf dem Bahnsteig war, hinterhergerannt.
Ab heute hört das auf. Bahnbeamte (und -angestellte) können mit keiner Gnade mehr rechnen. Ab heute nennt mir jeder Schaffner die Rechtsgrundlage für seine Kontrolle und wenn jemand angeblich nicht zuständig ist, frage ich beim Vorgesetzten nach. Wer nicht hören will muß arbeiten.
Ich glaube zwar nicht, daß es was hilft, aber immerhin fühle ich mich schon ob der Ankündigung besser.


Montag, Mai 05, 2003
 
Sollte ich etwa

DEN Gerald gefunden haben hier (Posting vom Samstag, den 26.5., der Archivlink tut nicht)? War es Catherine wegen der das Auto nicht fuhr? Soweit ich es mitbekommen habe, erträgt Gerald Menschen, die eher episch veranlagt sind, ja mit einer gewissen Gelassenheit, aber auch bei Herrn Förster hat er versucht, sich rauszureden. Catherine dagegen redet vor allem. (Ich bin nicht sicher ob der Punkt am Schluss inhaltlich so richtig ist)


 
Der sichere Beweis, dass es Sommer wird:


die Finanzbeamten, die an der Haltestelle Feuersee zusteigen sind von den dunkelgrauen auf die beigen Sakkos umgestiegen...


Sonntag, Mai 04, 2003
 
Sonntagsweltreise

Brookline - Boston (Auto)
Boston - Mailand (Flugzeug)
Mailand - Stuttgart (Flugzeug)
Stuttgart - Bauernhof (Auto)
Land der Träume (Bett)
blogger.com (Safari)

Atlantiküberquerungen: 1
Alpenüberquerungen: 2
Mückenstürme im Steinlachtal: 2
Wetter: super

Back and ready to go!


Home


referer referrer referers referrers http_referer


 
Web allbutme.com